
Von Gotham zur Ausstellung - Elfman & Mussorgsky
Bildhafte Klangwelten ziehen sich als eine der grossen Linien durch diese Saison. Sie finden sich schon in der Programmmusik des 19. Jahrhunderts – und wirken bis in die heutige Filmmusik weiter. Exemplarisch dafür steht dieses Konzert: ein imaginäres Kino ohne Film.
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Danny Elfman wurde als Komponist zahlreicher Filmmusiken bekannt, unter anderem für «Batman», «Spider-Man» und viele Arbeiten mit Tim Burton. Sein Cellokonzert entfaltet ebenfalls eine starke visuelle Kraft: romantisch schimmernde Klangräume, expressive Linien und ein rhythmisch getriebenes Finale, in dem Schlagwerk und Bläser das Geschehen vorantreiben. Mit Gautier Capuçon steht dafür einer der grossen Cellisten unserer Zeit im Zentrum.
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Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung» sind ein Klassiker der musikalischen Bildererzählung. Inspiriert von Zeichnungen seines Freundes Viktor Hartmann, führt das Werk durch eine klingende Galerie: vom Gnom über das alte Schloss, spielende Kinder, den Ochsenkarren und die Katakomben bis zur Hütte der Baba-Jaga und zum grossen Tor von Kiew.
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Am Pult steht Aurel Dawidiuk, ein Dirigent der jungen Generation, der international bereits beachtliche Aufmerksamkeit erhält. Mit Elfman und Mussorgsky öffnet er einen Konzertabend voller Fantasie, Farbe und orchestraler Suggestivkraft.
Danny Elfman (*1953)
Cellokonzert (Schweizer Erstaufführung) | 35’
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Modest Mussorgsky (1839 – 1881)
Bilder einer Ausstellung | 34’
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18.30 Uhr | Konzerteinführung durch Edward Rushton
Luzerner Sinfonieorchester
Aurel Dawidiuk - Dirigent
Gautier Capuçon - Violoncello
Rollstuhl- und Begleitplätze sind über das Luzerner Sinfonieorchester 041 226 05 15 buchbar.
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