
Schweizer Referenzen - Wagner, Britten & Brahms
Die künstlerische Entwicklung des Luzerner Sinfonieorchesters gipfelt in dieser Saison ausgeprägt im spätromantischen Repertoire. Doch dieses Repertoire weist nicht nur nach vorn – in die Moderne und in die Zukunft des Orchesters –, sondern auch zurück auf starke Traditionen.
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Richard Wagners «Siegfried-Idyll» erinnert daran, dass die Romantik in Luzern selbst Geschichte geschrieben hat: Das Werk entstand in Tribschen als persönliches Geschenk an Cosima Wagner. In Brahms’ vierter Sinfonie reicht die Tradition noch weiter zurück – bis zu Bach. Sanft wogende Melancholie, leidenschaftlicher Sehnsuchtston, warme Kantilenen und eine heiter zugespitzte Groteske führen in ein Finale, das auf einem barocken Satzmodell beruht: einer Chaconne mit strengem, beinahe choralartigem Charakter.
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Auch Benjamin Brittens Doppelkonzert für Violine und Viola blickt zurück und zugleich nach vorn. In diesem vitalen Frühwerk erinnert das Wechselspiel zwischen Soloinstrumenten und Orchester an die Musizierlust des Concerto grosso – frisch, beweglich und voller Energie.
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Mit Vilde Frang und Lawrence Power stehen zwei herausragende Solistinnen und Solisten im Zentrum. Am Pult löst Diego Ceretta jenes Karriereversprechen ein, das sich bereits bei seinem früheren Auftritt als Rising Star des Luzerner Sinfonieorchesters abgezeichnet hat.
Richard Wagner (1813 – 1883)
Siegfried-Idyll, W W V 103 | 20’
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Benjamin Britten (1913 – 1976)
Doppelkonzert für Violine und Viola in h-Moll | 25’
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Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 4 in e-Moll, op. 98 | 42’
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18.30 Uhr | Klingende Konzerteinführung mit Studierenden der Hochschule Luzern (Musik) und Edward Rushton (Moderation)
Luzerner Sinfonieorchester
Diego Ceretta - Leitung
Vilde Frang - Violine
Lawrence Power - Viola
Rollstuhl- und Begleitplätze sind über das Luzerner Sinfonieorchester 041 226 05 15 buchbar.
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